Die Geschichte des Feuerwehrwesens in Müschenbach
Die ersten urkundlichen Erwähnungen des
Feuerwehrwesens in Müschenbach führen auf das 18.
Jahrhundert zurück. Im Jahre 1817 besaß die Gemeinde
eine Feuerwehrleiter, vier Feuerhaken und 15 lederne
Eimer. Die erste Feuerspritze wurde im Jahre 1884 von der
Ortsgemeinde angeschafft. Erst 1969 wurde aus der
Pflichtfeuerwehr eine Freiwillige Feuerwehr. Robert Götsch
wurde damals zum Wehrführer gewählt. Anfangs noch mit
7 Aktiven, stieg die Zahl ständig. 1974 erhielt die Feuerwehr
ihr erstes motorisiertes Fahrzeug. Aus eigenen Mitteln
kaufte sich die Wehr ein 2. Fahrzeug. 1979 wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet, die heute noch
besteht. Das von der Wehr hergerichtete Haus war auf Dauer keine Lösung. 1986 war es endlich so weit,
man konnte das neue Gerätehaus beziehen. Nun war endlich genug Platz für zwei Fahrzeuge. Mitte der
80er Jahre beschaffte man aus eigenen Mitteln einen gebrauchten Mercedes Bus und baute diesen zu
einem Gerätewagen um. 1997 erhielt die Wehr ein neues TSF-K (Tragkraftspritzenfahrzeug) und einen
SW 1000 (Schlauchwagen) der zuvor bei der VG Feuerwehr Hachenburg in Gebrauch war. Seit dieser
Zeit rückt die Löschgruppe zusammen mit den Kameraden von Hachenburg zu Brandeinsätzen in der
gesamten Verbandsgemeinde aus. 2007 stellte Robert Götsch sein Amt als Wehrführer aus Altersgründen
zur Verfügung. Neuer Wehrführer wurde Thomas Bellinger, der bis dahin das Amt des stellvertretendern
Wehrführers inne hatte. Zu seinem Stellvertreter wurde Matthias Wagner gewählt. Im Mai 2008 konnte
endlich das neue MZF (Mehrzweckfahrzeug) in Dienst gestellt werden. Es ersetzt den in die Jahre
gekommenen SW1000. Im Jahr 2010 wurde die Wehr 32 mal alarmiert. 2011 zählt die Wehr 24 aktive
Männer und Frauen.